Schulchronik

Nach 31 Jahren als Schulleiterin der Einsinger Schule ging Frau Renate Käßbohrer zum 31. Juli 2013 in Ruhestand.  Frau Bärbel Hartmann übernahm die kommissarische Schulleitung, bis im Januar 2014 Frau Tanja Strobel durch das Staatliche Schulamt Biberach zur neuen Schulleiterin der Einsinger Schule ernannt wurde.

Unsere Schule war viele Jahre eine Grund- und Hauptschule, später eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, die es den Schülerinnen und Schülern der Hochsträß-Gemeinden ermöglichte, die mittlere Reife zu erwerben. Unsere Schule fungierte ebenfalls als Außenklasse der Gustav-Werner-Schule und leistete dadurch einen wertvollen Beitrag zur Inklusion und Integration von Kindern mit Behinderungen.

Sinkende Anmeldezahlen an Haupt- und Werkrealschulen führten in 2010 dazu, dass die Einsinger Schule zum „Schulzentrum Hochsträß / Söflingen“ wurde und die Werkrealschüler der Meinloh-Schule aus Söflingen mit integrierte. Die Werkrealschule strebte ein Sport-Profil an, mit bis zu sechs Stunden Schulsport pro Woche und Bewegungsschwerpunkt. Eine Kooperation mit dem Württembergischen Fußballverband (WFV) unterstützte dieses Vorhaben.

In 2011 wurde es 9 Schülern der Klassen 9 und 10 des Schulzentrums dank der finanziellen Unterstützung der Firma Zwick GmbH & Co. KG ermöglicht, mit 20 zusätzlichen, außerschulischen Unterrichtseinheiten telc-Sprachzertifikate abzulegen, um sich mit guten Englisch-Kenntnissen potentiellen Ausbildungsbetrieben zu empfehlen.

Mit HÖHN Displays+Verpackungen GmbH ging die Werkrealschule 2012 eine von der IHK Ulm initiierte Bildungspartnerschaft ein, die seitens Werkrealschule vom Schulleitungsmitglied Jürgen Herde vorangetrieben wurde. Mit der Bildungspartnerschaft wurde interessierten Schülerinnen und Schülern Betriebspraktika ermöglicht und für einen engen Kontakt zum Unternehmen gesorgt, z.B. durch Infoabende der Personalverantwortlichen oder durch Azubis von HÖHN, die als Ausbildungsbotschafter über ihre Erfahrungen im Unternehmen berichteten.

Doch auch die Schulzusammenlegung konnte den Trend weg vom Schultyp Werkrealschule nicht aufhalten, so dass zum Schuljahr 2014-2015 mangels Anmeldungen der Werkrealschulbetrieb aufgegeben werden musste und damit verbunden auch die Kooperation mit der Gustav-Werner-Schule.

Im Bereich Grundschule werden steigende Schülerzahlen verzeichnet, im Schuljahr 2014-2015 wurden zwei erste Klassen eingerichtet. Ein zusätzliches Ganztagschulangebot steht seit Schuljahr 2015-2016 als Wahlangebot zur Verfügung.